"Handgranate" sorgte für Straßensperren südlich von Graz

9. Dezember 2004, 10:45
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Zum Feuerzeug umgebauter ehemaliger Sprengkörper lag mitten auf Straße in Seiersberg

Graz - Rasch Entwarnung konnte nach einem vermeintlich brisantem Fund südlich von Graz gegeben werden. Am frühen Nachmittag hatten Verkehrsteilnehmer einen handgranatenähnlichen Gegenstand auf der B 70 in Seiersberg entdeckt und die Gendarmerie alarmiert. Diese sperrte die Gegend ab und ließ einen sprengstoffsachverständigen Beamten aus dem oststeirischen Feldbach einfliegen.

Der Fachmann erkannte, dass die Handgranate einmal scharf gewesen, aber zu einem Feuerzeug umgebaut worden war. Die Sperre wurde nach etwa eineinhalb Stunden wieder aufgehoben.

Passanten hatten die Handgranate gegen 13.15 Uhr entdeckt und hielten einen Taxifahrer auf, da sie selbst kein Mobiltelefon zur Alarmierung der Exekutive bei sich hatten, so ein Beamter zur APA. Der Taxifahrer verständigte die Gendarmerie Seiersberg, welche die Fundstelle vom Ortsanfang Seiersberg die B 70 entlang bis zur Abzweigung nach Unterpremstätten absperrte.

Ein mittels Hubschrauber eingeflogener Spezialist erkannte die Handgranate in Ananasform dann als ungefährlich. Wie das "Feuerzeug" auf die Fahrbahn geraten war, ist noch unklar. (APA)

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