Microsoft stopft kritische Sicherheitslücke im Internet Explorer

20. Dezember 2004, 11:42
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Update steht zum Download bereit - Windows XP mit Service Pack 2 nicht betroffen

In Microsofts Internet Explorer besteht eine Sicherheitsanfälligkeit, die die Codeausführung von Remotestandorten aus auf einem betroffenen System ermöglicht. Microsoft klassifiziert das Problem als kritisch, nicht betroffen sind lediglich User von Windows XP mit Service Pack 2 oder Exchange Server 2003.

Kontrolle

Wenn ein Benutzer mit Administratorrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Anschließend wäre er in der Lage, beliebige Aktionen auf dem System auszuführen. So könnte er beispielsweise Programme installieren, Daten anzeigen, ändern bzw. löschen oder neue Konten mit uneingeschränkten Berechtigungen einrichten.

Sicherheitsupdate

Um das Problem zu lösen, hat Microsoft den üblichen einmonatigen Patchzyklus gebrochen und ein kumulatives Sicherheitsupdate für den Internet Explorer herausgebracht. (red)

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