4./5.12.: Hoffnung auf weihnachtliche Einigung

9. Dezember 2004, 13:09
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Buchhändler für Gespräche zwischen Morawa und BBG zur Lösung der Verträge

Wien – Zu einer dringlichen Sitzung trat am Freitag der Vorstand des Buchhändlerverbands in Wien zusammen.

Ziel der Zusammenkunft des Verbands, der speziell die Buchhändler innerhalb des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels (HV) vertritt, war die Frage, welche Schritte die Sortimenter unternehmen wollen, um den zentralisierten Bucheinkauf des Bundes über die Bundesbeschaffungsgesellschaft (BBG) bei Morawa & Co, der am 1.1.2005 in Kraft treten soll, zu verhindern.

Da mit Beschluss des Finanzausschusses des Nationalrats der zentralisierte Bucheinkauf ohnehin auf zwei Jahre beschränkt ist, vermuten Branchenkenner so 3. Spalte wieso, dass auch Morawa und die BBG Interesse an der Auflösung der mittlerweile überholten Verträge haben.

Aus diesen Gründen plädieren auch die Buchhändler für Gespräche zwischen Morawa, einem Vertreter des Finanzministeriums, dessen Weisung nötig ist, um der BBG eine Lösung der Verträge zu ermöglichen, und Kulturstaatsminister Franz Morak.

Berechtigte Hoffnungen gelten also einer Geste der Versöhnung zum Weihnachtsfest. Für den Fall, dass solche Gespräche jedoch nicht in Kürze von Erfolg gekrönt sein sollten, entschied sich eine Mehrheit der Buchhändler für eine Fortsetzung des laufenden Gerichtsverfahrens gegen Morawa – und für eine einstweilige Verfügung zur vorläufigen Aussetzung des Vertrags. (DER STANDARD, Printausgabe, 4./5.12.2004)

Von
Cornelia Niedermeier
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