Freundlicher Hacker im britischen Parlament

10. Dezember 2004, 10:28
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Bluetooth-Handys sind ein weit offenes Einfallstor für AngreiferInnen - Gefahren stark unterschätzt

Noch ist es im Mobilfunkbereich eher ein Randphänomen doch schon bald könnten Spam und Viren Handy-BesitzerInnen den letzten Nerv kosten. Der Grund: Neue Technologien erweisen sich als akutes Sicherheitsproblem, dies berichtet das Magazin Wired in seiner aktuellen Ausgabe 12.12.

Angriffe

So ist vor allem Bluetooth oft ein leichtes Einfallstor für AngreiferInnen, zahlreiche Handys mit der entsprechenden Funktionalität weisen Sicherheitslücken auf, die kinderleicht auszunutzen sind. Problembewusstsein für die dadurch entstehenden Gefahren gibt es hingegen kaum. Deren Ausmaß hat unlängst ein freundlicher Hacker im britischen Parlament demonstriert, in dem er gezeigt hat, wie leicht es wäre, an die Adressbücher der Abgeordneten zu kommen. Ein Vorfall, der immerhin dazu geführt hat, dass im britischen Parlament künftig alle Bluetooth-Geräte deaktiviert sein müssen.

Virenschleuder

Doch auch andere Angriffe wären denkbar, so könnte jemand mit einem präparierten Bluetooth-Sender durch einen belebten Ort marschieren und einen Virus an alle "offenen" Handys schicken. Da sich befallene Handys dann auch freilich selbst wieder auf die Suche begeben, könnten innerhalb von kürzester Zeit tausende Handys infiziert sein.(red)

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Wired

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