Linzer Rollstuhlfahrer geriet durch Zigarette in Brand und starb

5. Dezember 2004, 14:32
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Mutter versuchte Sohn mit Handtüchern zu löschen und zog sich ebenfalls schwere Verbrennungen zu

Linz - Im Bezirk Linz-Land war ein Rollstuhlfahrer in Brand geraten, der 39-Jährige erlag im Krankenhaus seinen schweren Verbrennungen. Ursache dürfte eine glimmende Zigarette gewesen sein, die dem Mann in den Schoß gefallen war, vermutete ein Ermittler der Kriminalabteilung.

Mutter versuchte Feuer mit Handtüchern zu löschen

Der Mann hatte sich im Wintergarten seiner Wohnung befunden, als ihm gegen 18.00 Uhr die Zigarette hinuntergefallen sein dürfte, so ein Ermittler. Die Mutter, die sich im benachbarten Haus wohnt, hörte die Schreie und entdeckte ihren Sohn lichterloh brennend. Sofort versuchte sie, die Flammen mit nassen Handtüchern einzudämmen. Dabei verbrannte sie sich die Hände schwer.

Der Mann erlitt am gesamten Körper Verbrennungen dritten, vierten und fünften Grades, er erlag noch in der Nacht auf Freitag im Linzer Unfallkrankenhaus (UKH) seinen schweren Verletzungen. Seine Mutter wurde ebenfalls ins UKH eingeliefert.(APA)

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