Sorgerechtsstreit um Jasmin: Hoffen auf ein Weihnachtswunder

5. Dezember 2004, 14:32
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Tiroler SP-Chef Gschwentner intervenierte bei Bundespräsidenten und Außenministerin für länderübergreifende Besuchssregelung

Innsbruck - Im Fall des kleinen Osttiroler Mädchens Yasemin, das zu seinem Vater in die Türkei rückgeführt wurde, hofft der Tiroler SPÖ-Vorsitzende, LHstv. Hannes Gschwentner auf "ein kleines Weihnachtswunder". Gschwentner wandte sich am Freitag an Bundespräsident Heinz Fischer (S) und Außenministerin Ursula Plassnik (V) und ersuchte um "Intervention auf diplomatischer Ebene".

Mädchen wurdewieder zum Vater gebracht

"Für das kleine Mädchen ist wichtig, dass der Sorgerechtsstreit ihrer Eltern möglichst rasch beigelegt wird und vor allem in Hinsicht auf eine Besuchsregelung bald eine Einigung gefunden wird. Da auf rechtlicher Ebene offensichtlich keine andere Vorgehensweise möglich war als die, Yasemin zurück zu ihrem Vater zu bringen, hoffe ich, dass nun auf diplomatischer Ebene etwas bewegt werden kann", begründete Gschwentner seinen Schritt. "Vielleicht kann eine Vermittlung auf diplomatischem Weg bewirken, dass Yasemin ihre Mutter bald in die Arme schließen kann", hoffte Gschwentner.

Das Mädchen wurde vor wenigen Tagen, auf dem Weg zur Schule von einem Beamten und einer Psychologin mitgenommen. (APA)

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