255.000 Beamte wählen ihre Personalvertreter

7. Dezember 2004, 14:08
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Wien - Rund 255.000 Beamte und Vertragsbedienstete des Bundes sowie Landeslehrer waren am Mittwoch und Donnerstag zur Wahl ihrer Personalvertreter aufgerufen. Bei der letzten Personalvertretungswahl vor fünf Jahren waren noch um rund 6.000 Personen mehr wahlberechtigt. ´

Die Christgewerkschafter (Liste ÖAAB-FCG) hatten bei der letzten Wahl 1999 53,9 Prozent der Stimmen erreicht. Die Liste Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) war auf 29,5 Prozent gekommen, die Liste "AUF" (Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher) auf 7,7 Prozent und die Liste Unabhängiger Gewerkschafter (UG) auf 5,8 Prozent.

Als Personalvertretungsorgane werden Dienststellenausschüsse auf der Ebene der Dienststellen, etwa 80 Fachausschüsse auf der Ebene nachgeordneter Dienstbehörden und 57 Zentralausschüsse als oberste Organe auf Ressortebene gewählt. ÖAAB-FCG und FSG kandidieren für alle Zentralausschüsse. Die anderen Gruppierungen treten jeweils nur in einigen Bereichen an. Die AUF ist traditionell in der Exekutive stark vertreten (1999 wählten 27 Prozent der Polizisten und 26 Prozent der Gendarmen freiheitlich). Ebenso wie vor fünf Jahren wird die AUF auch heuer wieder in etwa 20 Zentralausschüssen antreten. Die UG haben ihre Hochburgen vor allem unter den Lehrern. Sie kandidieren heuer in etwa einem Dutzend Zentralausschüssen, und damit in etwa doppelt so vielen wie 1999. Erstmals treten sie etwa bei der Gendarmerie an.

Von den 350 Mandaten in den Zentralausschüssen hat die ÖAAB-FCG vor fünf Jahren 201 erobert. Auf die FSG waren 99 entfallen, auf die AUF 13, auf die UG 13 sowie 24 auf verschiedenen Namenslisten. (APA)

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