Vorprogrammierter Weihnachtsstress

10. Dezember 2004, 18:17
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Londoner Mathematiker errechnete Schmerz­grenze der Einkaufs­freuden zwischen Menschenmengen und Staus

London - Der Stress beim Weihnachtseinkauf ist programmiert. Ein Mathematiker hat errechnet, dass in Großbritannien an diesem Samstag der Punkt erreicht ist, an dem Einkaufsfreuden von Stress und Ärger zunichte gemacht werden. Nach Presseberichten vom Donnerstag hat Tony Mann von der Greenwich University in London in seine Formel negative und positive Faktoren einbezogen.

Die Freude am Shopping setzte der britische Mathematiker in Relation zu den noch verbleibenden Tagen bis zum Fest sowie den zu erwartenden Menschenmengen und Verkehrsstaus. Außerdem spielen die Versendefristen bei der Post und die Weihnachtsschulferien eine Rolle.

Mann sieht an diesem Samstagmittag den Punkt erreicht, an dem für britische Shopper der Spaß aufhört. "Je näher wir an Weihnachten herankommen, umso mehr wird die ursprüngliche Begeisterung durch externe Faktoren zum Stress", sagte Mann nach einem Bericht der britischen Nachrichtenagentur Press Association. (APA)

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    foto: epa/carlos dur°n ara/jo
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