Swisscom will im IT-Outsourcing-Geschäft zulegen

9. Dezember 2004, 10:14
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Anteil der Drittkunden soll auf ein Drittel steigen

Der Schweizer Telekomkonzern Swisscom will mit seiner IT-Tochter SCIS im Outsourcing-Geschäft eine führende Marktposition erlangen. Im Geschäft mit der Ausgliederung von IT-Dienstleistungen erwartet Swisscom ein großes Wachstum.

Um ein Drittel mehr

Heute erzielt Swisscom IT Services (SCIS) über 90 Prozent des Umsatzes mit den Aktionärskunden Swisscom und AGI (Banken). Ziel sei es, den Umsatzanteil im Markt mit neuen Kunden auf einen Drittel zu steigern, teilte Swisscom am Donnerstag mit.

Im Jahr 2003 erzielte SCIS einen Umsatz von 755 Mio. Franken (497 Mio. Euro), davon entfielen 541 Mio. Franken auf Leistungen zu Gunsten der Swisscom-Gruppe, 165 Mio. Franken auf AGI-Kunden und 49 Mio. Franken auf Drittkunden. Zu den Drittkunden gehören unter anderem Credit Suisse, der Bund, Tamedia, KPT, CSS und Ascom.

IT-Outsourcing

Der Ausbau soll mit einem gezielten Wachstum im IT-Outsourcing- Markt erreicht werden. Immer mehr Unternehmen lagern die Informatiklösungen an spezialisierte IT-Firmen aus.

"Swisscom IT Services hat für die Swisscom-Gruppe eine grosse strategische Bedeutung", wird Swisscom-Konzernchef Jens Alder in der Medienmitteilung zitiert. Nicht nur das Festnetz und das Mobilnetz wachsen näher zusammen, sondern auch die Informatik und die Telekommunikation.

SCIS beschäftigt laut eigenen Angaben rund 2.100 Mitarbeiter. Das Aktienkapital gehört zu 71,1 Prozent Swisscom und zu 28,9 Prozent der AGI Holding.(APA/sda)

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