Verkleidete "NATO-Soldaten" raubten österreichischen Geldtransporter aus

4. Dezember 2004, 00:33
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Panzerwagen wurde in Bosnien gestoppt und leer geräumt - eine Million Euro Beute

Banja Luka - Fünf als NATO-Soldaten verkleidete Männer haben in Bosnien einen Geldtransporter überfallen und umgerechnet eine Million Euro erbeutet. Die mit Uniformen der NATO-Friedenstruppe SFOR verkleideten Räuber stoppten nach Polizeiangaben den Panzerwagen der österreichischen Bank an einer improvisierten Straßensperre.

Dann sperrten sie die Fahrer des Geldtransporter in den Laderaum und machten sich mit dem Geld aus dem Staub. Der Überfall fand einen Tag vor der Übernahme des Bosnien-Einsatzes durch die EU-Truppe EUFOR statt.

Keine Verletzten

Bei dem Überfall sei niemand ernstlich verletzt worden, sagte ein Sprecher der Raiffeisen Zentralbank (RZB) in Wien. Es sei davon auszugehen, dass der Schaden, der rund eine Million Euro beträgt von der Versicherung gedeckt ist.

Größte bank des Landes

Der ausgeraubte Geldtransporter gehört zur Raiffeisen Bank Bosna i Hercegovina, einer Raiffeisen-Tochter. Die Raiffeisen-Tochter ist landesweit in Bosnien-Herzegowina tätig und ist die größte Bank des Landes. (APA)

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