Kampf gegen Terror: Swisscom schaltet 130.000 Wertkartenhandys ab

10. Dezember 2004, 10:28
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Benützer versäumten Frist zur Registrierung

Der größte Schweizer Telekommunikationskonzern Swisscom hat 130.000 so genannten Pre-Paid-Kunden das Handy abgeschaltet. Die Regierung in Bern hatte als Reaktion auf die Terroranschläge in New York (11. September 2001) und Madrid (11. März 2004) vorgeschrieben, dass sich diejenigen, die ein Wertkartenhandy benutzen wollen, registrieren lassen müssen. Wie Swisscom-Pressesprecher Christian Neuhaus am Donnerstag mitteilte, waren dies etwa 500.000 Kunden. Fast ein Viertel versäumten die Frist, weshalb sie ihre Mobiltelefone vorerst nicht weiter nützen können.

Vorbereitung und Durchführung krimineller bzw. terroristischer Taten

Wertkarten- bzw. Pre-Paid-Handys dienten polizeilichen Ermittlungen zufolge in der Vergangenheit zur Vorbereitung und Durchführung krimineller bzw. terroristischer Taten, argumentierte die Berner Regierung. Die entsprechende Frist zur Registrierung war Ende November abgelaufen. (APA)

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