Antrittsalter 2003 leicht gesunken

2. Dezember 2004, 11:35
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Bei Alterspensionen von 2000 bis 2002 deutlich gestiegen - Bei Invaliditätspensionen 2000 bis 2002 gesunken

Wien - Die Erhöhung des Frühpensionsantrittsalters um 1,5 Jahre von Oktober 2000 bis Oktober 2002 hat in diesem Zeitraum auch zu einem deutlichen Anstieg des Pensionsantrittsalters geführt. Nach Angaben des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger lag das durchschnittliche Antrittsalter bei den Alterspensionen 2000 bei Männern bei 60,5 Jahren, 2002 waren es bereits 62,8 Jahre, also in Plus von 2,3 Jahren. Allerdings wurde im Vorjahr ein leichter Rückgang auf 62,7 Jahre registriert.

Bei den Frauen war das Pensionsantrittsalter 2000 bei 58,3 Jahren gelegen, es erhöhte sich bis 2002 auf 59,3 Jahre. Auch hier gab es 2003 aber einen leichten Rückgang auf 59,0 Jahre.

Invaliditätspensionen

Bei den Invaliditätspensionen wurde in dem genannten Zeitraum eine gegenteilige Entwicklung verzeichnet. 2000 lag das Antrittsalter der männlichen Invaliditätspensionisten bei 53,7 Jahren und sank bis 2002 auf 51,8 Jahre, während es im Vorjahr wieder auf 54,3 Jahre anstieg. Bei den Frauen gab es von 2000 auf 2002 eine Reduktion von 51,3 auf 49,2 Jahre, 2003 allerdings einen Anstieg auf 51,3 Jahre.

Das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) verwies wiederum in einer Aussendung auf die Auswirkungen der sukzessiven Angleichung des Pensionsalters der Frauen an jenes der Männer bis 2033. Ohne Angleichung des Pensionsantrittsalters würde die Pensionsquote (Zahl der Pensionen je 1.000 Beschäftigungsverhältnisse) bis 2030 auf 864 steigen, mit der Angleichung sinke sie auf 800. Die Beitragseinnahmen der Pensionsversicherungen würden ohne Angleichung des Pensionsantrittsalters für Frauen 2030 bei 60,1 Prozent der Pensionsaufwendungen liegen, mit der Angleichung steige diese Bedeckung auf 64,4 Prozent. (APA)

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