Erika Burkart erhält Großen Schillerpreis der Schweiz

6. Dezember 2004, 21:33
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Die Jury würdigte eine "große Lyrikerin und Mythenschöpferin"

Zürich - Der Große Schillerpreis der Schweiz des Jahres 2005 geht an die 82-jährige Aargauer Lyrikerin und Schriftstellerin Erika Burkart für ihr Gesamtwerk. Die Jury der Schweizerischen Schiller-Stiftung begründet ihre Entscheidung mit dem Werk, das Burkart als große Lyrikerin und Mythenschöpferin offenbare.

Erika Burkart wurde am 8. Februar 1922 in Aarau geboren. Nach zehn Jahren als Lehrerin lebt sie seit 1953 als freie Autorin. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, etwa dem Droste-Preis (1958), dem C. F. Meyer-Preis (1961), dem J. P. Hebel-Preis (1978), dem Mozart-Preis und dem Gottfried Keller-Preis (beide 1990).

Der Große Schillerpreis wird alle vier Jahre vergeben und ist die einzige nationale Auszeichnung für Literatur der Schweiz. Die Übergabe erfolgt anlässlich der 100-Jahr-Feier der Schiller-Stiftung am 30. April 2005 in der Landesbibliothek in Bern. (APA/sda)

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