Gehrer - Gusenbauer - Brosz - Haider

10. Dezember 2004, 11:57
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Bildungsministerin Elisabeth Gehrer sagte dem STANDARD, an den Ergebnissen sei "sicher auch der hohe Ausländeranteil, gerade in den Volksschulen, mit schuld. Ich nehme das Ergebnis als Auftrag sehr ernst. In manchen Bereichen gibt es sicher Aufholbedarf."

SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer erklärte im derStandard.at-Chat, seine Partei verlange vorschulische Förderung, ein flächendeckendes Kindergartennetz, individuelle Begabungsförderung, die Ganztagsschule als Angebot und bilingualen Unterricht - schließlich wurde das neue Bildungsprogramm "auf Basis der letzten Pisa-Studie erarbeitet".

Der grüne Bildungssprecher Dieter Brosz will beim Förder- und Stützunterricht gerade für Migrantenkinder ansetzen: Wenn die absehbare Verringerung der Schülerzahl nicht für Spar-, sondern für Fördermaßnahmen genutzt werde, dann könnten bis zu zehn Prozent der Lehrer in Förderprogramme umgeschichtet werden.

An der Auswahl der Lehrer macht dagegen Jörg Haider seinen Vorschlag fest: Die Schulen, speziell die Direktoren, brauchten mehr Freiheit bei der Aufnahme der für sie passenden Lehrer. (DER STANDARD, Printausgabe, 2.12.2004)

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