Blutige Bilanz für US-Armee im November

2. Dezember 2004, 19:38
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134 Tote in nur einem Monat - Insgesamt bereits 1251 US-Soldaten getötet

Bagdad/Najaf - Der November ist für die USA im Irak als einer der blutigsten Monate zu Ende gegangen. Durch einen Autobombenanschlag nördlich von Bagdad stieg die Zahl der im abgelaufenen Monat getöteten US-Soldaten am Dienstag auf mindestens 134. Bei drei weiteren Anschlägen starben vier Iraker; mindestens 20 Menschen wurden verletzt.

Ein US-Soldat sei in der Nacht zum Dienstag bei einer Patrouillenfahrt im Norden Bagdads von einem Sprengsatz tödlich verletzt worden, teilte die US-Armee mit. Bei einem Autobombenanschlag nahe Baiji rund 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt wurden demnach vier irakische Zivilisten getötet und 19 weitere verletzt, unter ihnen zwei US-Soldaten. Das Auto explodierte in den Nähe eines US-Truppenkonvois. Zeitgleich sei ein Geschoss auf einen US-Panzer abgefeuert worden; dabei wurde ein US-Soldat verletzt. Bei einem weiteren Autobombenanschlag auf der Straße zum Bagdader Flughafen wurde nach ersten Polizeiangaben niemand verletzt. Die Explosion ereignete sich ebenfalls in der Nähe eines US-Konvois.

1251 tote US-Soldaten

Seit Donnerstag kamen damit im Irak mindestens zwölf US-Soldaten ums Leben. Die Zahl der im November getöteten Militärs lag damit zunächst knapp unter der Bilanz des Unruhemonates April, als 135 US-Soldaten starben, unter ihnen viele bei den heftigen Kämpfen um Falluja. Seit Beginn des Kriegs wurden nach Angaben des amerikanischen Verteidigungsministeriums 1251 US-Soldaten im Irak getötet. (APA/dpa)

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