Öko-Test entdeckte Schadstoffe in Ikea-Kinderprodukten

6. Dezember 2004, 13:34
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Konzern stoppt laut Magazin Produktion von Betthimmel - Lampen mit "bedenklich hohen" elektrischen Wechselfeldern

Einige Kinderprodukte von Ikea weisen eine deutliche Schadstoffbelastung auf. Zu diesem Ergebnis kam das Frankfurter Verbrauchermagazin "Öko-Test" (Dezemberausgabe) nach der Untersuchung einer kompletten Kinderzimmerausstattung des schwedischen Möbelkonzerns.

Demnach müssen die kleinen Bewohner einiges an Elektrosmog aushalten. So produzieren zwei Lampen, die Smyg Wandleuchte und das Spöka Nachtlicht, "bedenkliche hohe" elektrische Wechselfelder. Diese können das Hormon- und Nervensystem des Körpers stören und stehen im Verdacht, Krebs auszulösen.

Zudem entdeckten die Tester in einer Matratze und einem Betthimmel Rückstände bedenklicher Chemikalien. Eine erhöhte Belastung der Raumluft durch problematische Substanzen etwa aus Kästen wurde hingegen nicht festgestellt.

Ikea reagierte laut "Öko-Test" umgehend: Die Produktion des beanstandeten Löwa Betthimmels Blatt wird nach Angaben eines Konzernsprechers sofort gestoppt. Zudem sollen künftig in allen Bettdecken und Kopfkissen keine optischen Aufheller mehr verwendet werden.

Insgesamt elf der getesteten Produkte, darunter die Möbelserie Mammut, erhielten die Note "sehr gut". Zwei weitere Heimtextilien waren "gut". Ein Bettwäsche-Set und der Betthimmel kamen über ein "befriedigend" nicht hinaus. Die beiden beanstandeten Lampen waren lediglich "ausreichend" und eine Bettdecke sowie Matratze "mangelhaft". (APA/AFP)

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    Smyg Wandleuchte

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