Rekord bei Vorsorgeuntersuchungen

2. Dezember 2004, 13:05
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1990 waren es nur 427.671 - 2003 bereits 898.663 - Männeranteil unter 42 Prozent - Nach Bundesländern zeigt sich West-Ost-Gefälle

Die Österreicher nehmen in immer stärkerem Ausmaß die Möglichkeit der Vorsorgeuntersuchung in Anspruch. Waren es 1990 lediglich 427.671 Personen, die sich gesundheitlich "durchchecken" ließen, stieg diese Zahl bis 2003 um mehr als das Doppelte auf 898.663, geht aus den jüngsten Zahlen des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger hervor. Es zeigt sich, dass Frauen weitaus gesundheitsbewusster agieren. So gingen im Jahr 2003 insgesamt 521.761 Frauen zur Vorsorgeuntersuchung, bei den Männern waren es dagegen nur 376.902. 58,1 Prozent der Vorsorgeuntersuchungen entfielen also auf Frauen. Nach Bundesländern zeigt sich ein West-Ost-Gefälle. Spitzenreiter sind die Tiroler mit 143.264 Vorsorgeuntersuchungen.

Verteilung des Jahres 2003 nach Bundesländern

Vorarlberg: 77.635
Tirol: 143.264
Kärnten: 92.862
Burgenland: 40.582
Salzburg: 58.229
Steiermark: 138.138
Oberösterreich: 130.940
Wien: 137.015
Niederösterreich: 79.998

Österreich gesamt: 898.663

(APA)

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