Fellner-Blatt: "Kurier" fehlt Glaube

14. Dezember 2004, 13:49
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Chefredakteur Christoph Kotanko: Das Projekt "glaube ich, sobald ich das erste Exemplar sehe"

"Kurier"-Chefredakteur Christoph Kotanko rechnet "nicht mit einer großen journalistischen Herausforderung", wenn die News-Gründer Wolfgang und Helmuth Fellner eine Tageszeitung starten. "Schauen wir, ob da mehr als Marketing rauskommt", sagte Kotanko im "Zigarrenklub" der Pléon Publico: Das Projekt "glaube ich, sobald ich das erste Exemplar sehe". Das dauert noch. Wolfgang Fellners mailt auf STANDARD-Anfrage: Partnerwahl ab Jänner 2005, Verträge bis März, ein kleines Projektteam feilt ab April, "Testhefte" und Marktforschung im Herbst, Mitarbeiter ab Frühjahr 2006, Start im Herbst. Fellner bestätigte den Ankauf von Druckmaschinen dafür, jedoch keine eigene Druckerei. Angebliche Projektkosten von 40 bis 50 Millionen Euro (der Extradienst schreibt von 60) kommentierte Fellner nicht. Ebensowenig, dass sich die Brüder gegenüber potenziellen Partnern bereit erklärt hätten, selbst die Hälfte davon einzubringen. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 2.12.2004)
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