350 Millionen flossen in Wasserversorgung

2. Dezember 2004, 16:30
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Niederösterreich setzt auf Öko-Qualität

Wien - "Trinkwasser in dieser Qualität ist nicht selbstverständlich", betonte Landesrat Wolfgang Sobotka (VP) am Montag in einem Pressegespräch in Wien. Niederösterreichs Wasser könne ohne weitere Behandlung zur Verfügung gestellt werden.

Die Bilanz der niederösterreichischen Wasserwirtschaft für 2004 ist erfreulich. 350 Millionen Euro flossen heuer in den Ausbau der Wasserversorgung und -entsorgung. 700 kommunale Projekte wurden realisiert, die mit 130 Millionen Euro gefördert wurden, 22.000 Arbeitsplätze konnten dadurch geschaffen und abgesichert werden. "Eine tolle Bilanz", so Sobotka weiter, sei auch, dass Niederösterreich 36 Prozent an Bundesförderungen lukrieren konnte.

Der Wasserverbrauch liege in Niederösterreich derzeit bei 250 Millionen Kubikmetern jährlich. Doch in den kommenden zehn Jahren werde der Verbrauch auf 380 Millionen Kubikmeter steigen, prognostiziert Sobotka.

Damit auch die ökologischen Qualitätsstandards gehalten und verbessert werden können, soll beim Bau von Kläranlagen in Zukunft auch Flüssen und Bächen wieder Raum zur Ausdehnung gegeben werden. An vielen regulierten Gewässern war früher die Errichtung einer Kläranlage nicht möglich, da die Bäche das geklärte Abwasser nicht aufnehmen konnten. Nun, so Landesrat Sobotka, betrachte man auch die fließenden Gewässer als Teil des Gesamtprojektes. (fern, Der Standard, 30.11.2004)

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