"ORF behandelt Arbeitnehmer zweitrangig"

7. Dezember 2004, 14:32
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Richtlinien für Spots des ÖGB für "gesellschaftliche Interessen" präzisiert werden

Das Sozialministerium darf im ORF für die Segnungen des Kindergeldes werben, die Wirtschaftskammer für "die Wirtschaft", der ÖGB aber nicht vor drohenden Pensionsverlusten warnen. Der ORF verweigerte, die Spots zu senden, was Montag dessen Publikumsrat beschäftigte. Der "ORF behandelt Arbeitnehmerinteressen zumindest zweitrangig", sagte ein Arbeiterkämmerer. Nun sollen die Richtlinien für Spots für "gesellschaftliche Interessen" präzisiert werden. (fid/DER STANDARD, Printausgabe, 30.11.2004)
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