GEN-AU geht in die zweite Runde

6. Dezember 2004, 12:02
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Genomforschungsprogramm erhält vom Bildungsministerium bis 2007 31 Millionen Euro - Projekteinreichung ab sofort

Wien - Das 2001 gestartete Genomforschungsprogramm "GEN-AU" geht in die zweite Runde, Projekte können ab sofort eingereicht werden. Auf Empfehlung des Rates für Forschung und Technologieentwicklung (RFT) stellt das Bildungsministerium für die Jahre 2005 bis 2007 31 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung. Projekte können ab sofort eingereicht werden.

So genannte Verbundprojekte sollen aus mehreren universitären, außeruniversitären bzw. wirtschaftlich orientierten Forschungsteams bestehen und eine biologische Fragestellung interdisziplinär erforschen. Projekte zur Begleitforschung ELSA, die sich mit den Auswirkungen der Genomforschungen auf die Gesellschaft auseinander setzen, können gemeinsam mit den Verbundprojekten beantragt werden. Netzwerke dienen der Entwicklung von Technologien und Methoden, bündeln Expertise und sind zugleich Trainings- und Ausbildungsplattformen.

Verbundprojekte können bis 12. Jänner 2005, Netzwerke bis 2. Februar 2005 eingereicht werden. Weitere Ausschreibungen für Pilotprojekte und Projekte des Begleitforschungsprogramms ELSA folgen im Lauf des kommenden Jahres.

Die erste "GEN-AU"-Programmphase wird 2005 abgeschlossen. Aus den insgesamt 18 Projekten sind in den vergangenen zwei Jahren rund 50 Publikationen und 15 Patentanmeldungen hervorgegangen. Die "GEN-AU SummerSchool" mit insgesamt 77 Teilnehmern aus den Jahren 2003 und 2004 sollte vor allem Jugendliche für diesen Forschungszweig begeistern. (APA)

GEN-AU

Bewerbungen sind unter www.gen-au.at/CALL möglich.
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