Militär legt neuen Verlauf für Sperranlage vor

1. Dezember 2004, 07:10
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"Haaretz": Verteidigungsminister hat zugestimmt - Veränderter Verlauf der Mauer soll weniger tief ins Westjordanland schneiden

Tel Aviv - Die israelischen Militärbehörden haben die Baupläne für die umstrittene Sperranlage zu den palästinensischen Gebieten nach einem Urteil des Obersten Gerichts geändert. Der neue Streckenverlauf schneide auf einem Teilabschnitt weniger tief ins Westjordanland, berichtete die israelische Tageszeitung "Haaretz" am Montag. Verteidigungsminister Shaul Mofaz habe der Streckenführung zugestimmt. Diese beanspruche statt 90.000 Hektar jetzt 40.000 Hektar Land.

Das Gericht hatte sein Urteil Ende Juni damit begründet, die Anlage erschwere das Leben der Palästinenser unverhältnismäßig stark und schränke ihre Bewegungsfreiheit ein. Die israelische Regierung hat den Bau mit der Abwehr palästinensischer Selbstmordattentäter begründet.

Es müsse nordwestlich von Jerusalem eine andere Route gefunden werden, auch wenn sie weniger Sicherheit für Israel bedeute, hatte das Gericht entschieden. Das Urteil des Gerichtshofes betraf einen 30 Kilometer langen Abschnitt. Einwohner palästinensischer Dörfer waren mit der Begründung vor Gericht gezogen, der Bau versperre ihnen den Weg zu ihren Feldern, Schulen und Arbeitsstellen. (APA/dpa)

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Haaretz

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    Der veränderte Verlauf der Mauer soll nun weniger tief ins Westjordanland schneiden.

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