Zukunftsvorsorge: 600.000 Verträge

6. Dezember 2004, 12:06
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Grasser: 700 Millionen bereits einbezahlt - 400.000 Verträge in den ersten sechs Monaten 2004

Wien - Die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge begeistert offenbar die Österreicher. Finanzminister Karl-Heinz Grasser sagte jüngst beim Stiftungstag der Constantia Privatbank, er rechne heuer mit 600.000 Verträgen, in die bereits 700 Millionen Euro einbezahlt wurden. 2003, als das Produkt auf den Markt kam, wurden 282.000 Verträge abgeschlossen, in den ersten sechs Monaten 2004 waren es bereits 400.000.

Fix ist, dass die staatliche Jahresprämie auch nächstes Jahr unverändert neun Prozent oder 180 Euro betragen wird. Die höchste prämiengeförderte Ansparsumme liegt 2005 pro Person bei 2000 Euro.

Wer will, kann auch heuer noch die volle staatliche Prämie (181 Euro) lukrieren, wenn er den Höchstbetrag (1900 Euro) bis zum Jahresende einbezahlt. Die heuer und nächstes Jahr unterschiedliche Höchstbeitragsgrenze ergibt sich aus der geänderten Höchstbemessungsgrundlage.

Maximale Laufzeit 20 Jahre

Das Pensionsvorsorgeprodukt gibt es als Fondsvariante oder als fondsgebundene Versicherung. Die Mindestbehaltedauer beträgt zehn Jahre, die maximale Laufzeit liegt bei 20 Jahren. In der Ansparzeit und bei der Rentenzahlung fällt keine Steuer an.

Wird das Geld jedoch widmungsfremd (nicht als Pensionszahlung) ausbezahlt, muss die Hälfte der Prämie zurückbezahlt werden. Zudem müssen die erzielten Kapitalerträge mit 25 Prozent nachversteuert werden. (cr, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 29.11.2004)

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