Leichtathletik: USA verlieren WM-Staffel-Gold 2003

1. Dezember 2004, 14:09
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Einspruchsfrist bereits abgelaufen - Frankreich erbt den 4x400 m-Titel

Paris - Die USA haben ihr 2003 bei der Leichtathletik-WM in Paris gewonnenes Gold über 4x400 m endgültig verloren. Der Titel geht an Frankreich, dies bestätigte Istvan Gyulai, Generalsekretär des Weltverbandes IAAF, gegenüber der Sportzeitung L'Equipe.

Der Grund ist das Ablaufen der Einspruchsfrist gegen die Dopingsperre und die rückwirkende Aberkennung aller Erfolge des amerikanischen Läufers Calvin Harrison. Der 30-Jährige war am 21. Juni 2003 als 400-m-Zweiter der amerikanischen Meisterschaften positiv auf Modafinil getestet worden und hätte daher in Paris nicht starten dürfen.

Die Zweijahres-Sperre erfolgte, weil es sich bei Harrison um ein Zweitvergehen handelte. Als Junior war er bereits 1993 wegen verbotener Ephedrin-Einnahme für drei Monate gesperrt worden. (APA/SIZ)

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