Irakische Ölausfuhren in Süden normalisieren sich

6. Dezember 2004, 18:38
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Exporte aus nördlichen Ölfeldern auf reduziertem Niveau

Dubai - Die irakischen Ölausfuhren in Süden des Landes haben sich nach Angaben aus Schifffahrtskreisen nach Problemen wegen schlechtem Wetter und Beschädigung von Pipelinen normalisiert. Am Sonntag seien von den südlichen Ölfendern 1,5 Millionen Barrel (1 Barrel = knapp 159 Liter) Öl exportiert worden, hieß es in den Kreisen. In den vergangenen fünf Tagen waren hier die Exporte von der normalen Menge von 1,8 Millionen Barrel je Tag (bpd) bis auf eine Million bpd zurückgeschraubt worden.

Die Exporte aus den nördlichen Ölfeldern über die Türkei würden dagegen wahrscheinlich weiterhin auf einem reduzierten Niveau von 200.000 bpd laufen. Die Löscharbeiten dauerten an sechs Anlagen noch an. Mitte November hatten Saboteure die Hauptpipeline im Norden des Landes in die Luft gejagt. Vor dem Anschlag waren in den nördlichen Ölfeldern um Kirkuk täglich etwa 300.000 Barrel Öl gefördert worden. (APA/Reuters)

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