"Medienthesen": Wunschliste an EU

7. Dezember 2004, 14:19
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Investitionen und Koproduktionen müssten erleichtert werden

Zehn "Wiener Medienthesen" - Anregungen auch für die EU - bescherte das Europäischen Fernseh- und Filmforum. Investitionen und Koproduktionen müssten erleichtert werden. Für die Entwicklung europäischer Inhalte brauche es Chancen auf Risikokapital. Die EU-Fernsehrichtlinie soll an neue Werbeformen angepasst werden. Einheitliche europäischen Urheber- und Verbreitungsrechte brauche es zudem, vor allem an TV-Formaten, um Programmentwickler vor "Epigonenversuche" zu schützen. Digitales Fernsehen müsse gezielt gefördert werden, es brauche zudem einheitliche technische Standards. Privat-TV benötige "stärkere Entwicklungsmöglichkeiten", "ohne jedoch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu schwächen". (APA, red/DER STANDARD, Printausgabe, 29.11.2004)

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