Über 30 Tote nach Unwettern in Vietnam

2. Dezember 2004, 16:30
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Pegel der Flüsse steigen noch immer

Hanoi - Nach den schweren Überschwemmungen und Erdrutschen in Vietnam ist die Zahl der Toten nach offiziellen Angaben vom Samstag auf mindestens 32 gestiegen. Obwohl der Regen nachgelassen habe, stiegen die Pegel der Flüsse noch immer, hieß es. In der 800 Kilometer südlich von Hanoi gelegenen Provinz Quang Nam seien inzwischen Soldaten im Einsatz, um die Bewohner im Kampf gegen die Fluten zu unterstützen.

Teile der Stadt Hoi An, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zähle, stünden unter Wasser. Dort drohten 80 Gebäude einzustürzen. Der Taifun Muifa hatte in der vorigen Woche über Vietnam sintflutartige Regengüsse ausgelöst. Dadurch waren in zahlreichen Provinzen die Straßen und Eisenbahnlinien überflutet worden, so dass der Verkehr nahezu total zum Erliegen gekommen war. (APA)

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