"Klub für Frauen" nun auch im Internet

20. Dezember 2004, 11:50
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Überparteiliche Initiative will Bewusstsein für Frauenanliegen schaffen

Wien - Der "Klub für Frauen" wurde von 17 Frauen aus den verschiedensten Bereichen - Wirtschaft, Politik, Medien, Kunst und Kultur – ins Leben gerufen (dieStandard.at berichtete). Ziel ist es, in der Öffentlichkeit ein stärkeres Bewusstsein für Frauenthemen zu schaffen: die Öffentlichkeit mobilisieren, Lösungen anbieten und als kommunikative Multiplikatorinnen wirken. Nun ist der Klub auch im Netz präsent.

Gemeinsam mit vier Werbeagenturen wurden unterschiedliche Kampagnen rund um frauenrelevante Themen entwickelt, wie zum Beispiel das Image berufstätiger Frauen oder die "Gläserne Decke" im Berufsleben. Zu den Aktivitäten im Rahmen der Bewusstseinsbildung gehört neben der Kampagne unter anderem auch der "Heiße Stuhl" im Zigarrenklub, bei dem regelmäßig Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien zu kritischen und konstruktiven Diskussionen gebeten werden.

Weitere Bewusstseinskampagne

Mit der Etablierung einer Internetpräsenz wurde nun ein weiterer Kanal geschaffen, um die Bewusstseinskampagne zu publizieren und die generellen Anliegen des Klubs zu kommunizieren. Unter www.klubfuerfrauen.at werden die namhaften Mitglieder des Klubs vorgestellt.

BesucherInnen finden hier neben allen Sujets der verschiedenen Kampagnen, die auch zum Download angeboten werden, aktuelle frauenspezifische Veranstaltungstipps für ganz Österreich – von Symposien über Bücherpräsentationen bis zum bereits etablierten Event "Heißer Stuhl" im Zigarrenklub. Auch stehen Kontaktmöglichkeiten für InteressentInnen zur Verfügung. In Zukunft soll die Internetpräsenz um weitere Kommunikationstools wie Newsletter oder ein Frauen-Weblog erweitert werden.

Hintergrund

Der Agentur Knallgrau, die hinter dem Webauftritt steht, war es ein besonderes Anliegen bei diesem Non-Profit-Projekt die Initiative und ihre Ziele zu unterstützen. Federführend an diesem Projekt beteiligt waren Michaela Kübl als Art Directrice und Katharina Wüstenhagen als Projektmanagerin. (red)

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