Britische Musikindustrie mit Rekord-Hoch

7. Dezember 2004, 14:13
5 Postings

Steigende Verkäufe bei Alben und 7"-Vinyl geben Hoffnung

Die britische Musikindustrie feiert ihr bestes Ergebnis für Albumverkäufe, berichtet die BBC. In den zwölf Monaten bis September 2004 wurden 237 Mio. Stück verkauft. Die British Phonographic Industry (BPI) macht einzelne britische Bands wie Keane und The Streets für den Anstieg von drei Prozent verantwortlich. Auch der Verkauf von Singles sei aufgrund von legalen Download-Plattformen angestiegen. Die Verkäufe auf diesen Plattformen würden zu den Singles-Charts erst ab dem nächsten Jahr dazugezählt.

Online

An die 1,75 Mio. einzelne Titel sind zwischen Juli und September dieses Jahres von Online-Plattformen wie My CokeMusic und Wippit von Konsumenten erworben worden. Wenn die Online-Verkäufe außer Acht gelassen werden, dann haben die Singles-Verkäufe jedoch um 12 Prozent abgenommen. Angestiegen ist jedoch der Absatz von 7"-Vinyl-Singles bereits im 11. aufeinanderfolgenden Quartal mit einer aktuellen Stückzahl von einer Million pro Jahr. Dies bedeutet eine Zunahme von 74,8 Prozent.

top

Die Top-Seller des Jahres waren "Life For Rent" von Dodi und Will Youngs "Friday´s Child". An dritter Stelle rangiert "Elephunk" von den Black Eyed Peas. Elf der Top-20-Alben sind Acts, die auf UK-Labels released wurden. Mehr als 60 Prozent der Alben werden jedoch unter einem Preis von 14 Euro verkauft. Was trotz der Zunahme bei den Verkäufen noch immer einen Rückgang der Umsätze bedeutet.

Bei den Musik-DVDs haben die Verkäufe um 41 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres zugelegt. Hier liegt eine Spezial-Edition einer Oasis-DVD an der Spitze der Bestseller. Der BPI-Vorsitzende Peter Jamieson kommentiert den Erfolg auf dem UK-Markt mit dem Investment der Platten-Industrie in neue britische Talente. (pte)

Link

BBC

Share if you care.