Wilkinson lässt Gillette-Werbung verbieten

7. Dezember 2004, 14:26
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Reklame mit "Micro-Impulse" für Landgericht Hamburg "wettbewerbswidrige Irreführung"

Der Rasierer-Hersteller Wilkinson hat seinem Konkurrenten Gillette gerichtlich eine Werbeaussage verboten. Wie Wilkinson am Donnerstag mitteilte, hat das Unternehmen beim Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung erwirkt, die es Gillette vorerst verbietet, mit so genannten Micro-Impulsen zu werben. Gillette dürfe nun vorerst nicht mehr mit der Behauptung werben, der Rasierer "M3 Power" sei besonders gründlich, weil er die Barthaare bei der Rasur durch "Micro-Impulse" aufrichte.

Das Gericht gab damit der Darstellung von Wilkinson Recht, wonach entsprechende Anzeigen und Fernseh-Spots eine wettbewerbswidrige Irreführung der Verbraucher bedeuten. Laut Gerichtsbeschluss hat Wilkinson die von Gillette beworbene Wirkung der "Micro-Impulse" anhand von Testergebnissen widerlegt.

Wilkinson hat den Gerichtsbeschluss nach eigenen Angaben am Mittwoch seinem Konkurrenten Gillette zugestellt, der unter anderem mit Fußballer David Beckham wirbt. Gillette lehnte eine Stellungnahme zu dem Thema ab. (APA/AP)

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