Polen wirft ukrainischem "Unabhängigkeitshelden" Bandera Massenmorde an polnischer Bevölkerung vor
Die ukrainische Premierministerin und Verliererin der Präsidentenwahl spielt auf Zeit. Trotz des klaren Ergebnisses wollte sie den Sieg Wiktor Janukowitsch nicht anerkennen
Kandidatin: "Ich will nicht, dass ein Angsthase Präsident unseres Landes wird"
Neues Drei-Parteien-Bündnis laut Abgeordnetem voraussichtlich am Donnerstag
Ukraine hängt am internationalen Hilfstropf – Aufschwung im Gang
Mit ziemlich knappem Vorsprung hat Wiktor Janukowitsch, Wahlfälscher des Jahres 2004, die Präsidentenwahl in der Ukraine gewonnen. Auf ihn wartet nun die Aufgabe, die Wirtschaftskrise zu überwinden und das gespaltene Land zu einen
Der Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Ukraine für klare Bedingungen an Kiew
"Diese Wahlen waren für jeden in der Ukraine ein Sieg", erklärten die von der OSZE geführten Beobachter
Nationalistischer Terrorist Stepan Bandera hatte nach deutschem Einmarsch 1941 die Unabhängigkeit ausgerufen
Russische Schwarzmeerflotte vor der Krim soll wie geplant stationiert bleiben
Straßburger Richter fordern Justizreform binnen eines Jahres
Das Ergebnis der Präsidentschaftswahl in der Ukraine lässt nur die Zusammenarbeit der großen Lager zu, will das Land nicht vollends ins Chaos abdriften - Von Josef Kirchengast
Nach der schmachvollen Niederlage vor fünf Jahren, ist Janukowitsch ganz oben angelangt
Die Abwahl Juschtschenkos in der Ukraine symbolisiert auch Europas Versagen - von Josef Kirchengast
Enttäuschung über Politik: Ukrainische Wähler bieten im Internet Stimmen zum Verkauf an
Der ukrainische Boxweltmeister und Kommunalpolitiker Vitali Klitschko setzt seine Position im Kiewer Rathaus mitunter schlagkräftig durch
1996 wurden in russland die wahlen gefälscht.
1 Monat vor der Wahl lagen die Kommunisten haushoch in Führung.
Frau Spera vom orf konnte sich nichg verbeissen am wahltag zu sagen: "können wir hoffen".
Dieses gefälschte Wahlergebnis kümmerte niemanden.
Resulat: endgültiger Sieg der Oligarche.
Zusammenbruch der Banken u.s.w.
Der Juschtschenko-Stab rief zu Spenden auf. Als erste merkten es "die an der fordersten Front", "für die Teilnahme an der ersten Demos kriegten wir 200 Hrywna (40 USD) pro Tag, jetzt nur mehr 10 (unter 2 USD), sagte ein Stammdemonstrierer am Majdan", meldet For-Ua.com
http://www.for-ua.com/news/2004... 64720.html
Diese russischsprachige Seite lobt nur Janukovich... sie wird von seinen Anhänger geführt. Die Berichte sind einseitig, reine Propaganda für das alte Regime!
Wie stellen Sie sich vor, hunderttausende Demonstranten zu bezahlen?
mein Mann und sämtliche Bekannte(ca 50 Personen),die greade auf dem Maidan für Juschtschenko demonstrieren machen dies aus Überzeugung und erhalten kein Geld dafür.Circa jeder dritte trägt Orange (Bändchen,Aufkleber u.s.w).Viele Leute bringen kostenlos warme Kleidung,Nahrung und Getränke zum Maidan.Dort befinden sich momentan ca. 500 000 Menschen,in anderen Städten sammeln sich ebenfalls Menschen-zu sagen,dass die bezahlt werden kann ich nur als Provokation ansehen!
Ihre Aussage bezieht sich wohl auf die Demonstranten für Janukovitsch!
überzeugte Demokraten Geld um zu demonstrieren, wieso braucht ein so beliebter Politiker die monetäre Karotte, um eine Demonstration zu veranstalten??? Bitte, nicht wieder damit kommen, dass die Leute lieber demonstrieren und arbeiten und daher diese "Diäten" brauchen. Abgesehen von den Rentnern, Studenten, Kindern und sonstigen Nicht-Erwerbstätigen - lt. CIA World Factbook liegt das BIP/Kopf in der Ukraine by $5,400 jährlich (in purchasing-power parity), das macht umgerechnet $15 pro Tag (at PPP). Da erscheinen $40 nicht gerade als schlechter Lohn.
Es ist unglaublich wie dumm sich einige Leser äußern können, die wahrscheinlich die Ukraine nicht mal auf der Landkarte finden können!
Wie sonst unüblich in der ehemaligen Sowjetunion stehen die Leute nun endlich auf und lassen sich nicht mehr alles gefallen. Übrigens wegen Objektivität westlicher Medien: bei uns redet kein Mensch darüber, das Janukovicz zweimal vorbestraft ist und das dritte Mal (Anklage wegen Vergewaltigung) nur wegen der plötzlich verschwundenen Zeugen nicht zum Handkuss gekommen ist. Der Mann hat sogar einen Häfenspitznamen "Cham" = "der Unverschämte". Die Leute reagieren nur normal: wer will einen solchen Präsidenten? Sie vielleicht?
Chaj zhyve vil'naj Ukrajina!
Mfg
wer wird denn gleich mit Beleidigungen kommen? Ich hoffe doch, dass alle hier Postenden wissen, wo die Ukraine liegt... Niemand hat behauptet, dass Yanukovich der ideale Präsidentschaftskandidat sei. Ob das für die Gegenseite zutrifft, halte ich aber für fraglich. AUCH deshalb, weil ich es nicht für richtig befinde, sich per Bibel und Treuschwur und sehr mediengerecht voreilig ins (noch) nicht gewonnene Amt einsetzen zu lassen. Das ist doch alles Brot (?) und Spiele. Und zu einem steh ich: dass Demokratie kein Zirkus ist. Wenn Sie schon die ex-Soviet-Staaten ansprechen: letztes Jahr hat man in Georgien Saakashvili mit Soros-Geld am Feiertag des Nationalheiligen mit Rosen auf das Präsidentenross gehoben. Mediendemokratie oder nicht??
Interessant, wie sich die Rosen-, Samt- und sonstigen friedvollen Revolutionen in den letzten Jahren vervielfältigen. Dass die Wahlen in der Ukraine rechtmäßig verlaufen sind, glaubt wohl niemand. Ob der "Demokrat" Yushchenko andererseits selbst eine so weiße Weste hat, soll dahingestellt bleiben. Dass aber mit Ereignissen wie jetzt in Kiev die politische Auseinandersetzung zum medienwirksamen Spektakel mit Volksfestcharakter verkommt, scheint den begeistert von "wahrer Demokratie" brabbelnden Westen nicht zu stören. Zur Erinnerung: wahre Demokratie wird in - ehrlich ausgetragenen - Wahlkämpfen gemacht, nicht im späteren Beschuldigen, Nicht-Akzeptieren und Revoluzzen.
Die Wahlkämpfe waren nicht ehrlich.
Juschtschenko hatte faktisch keinen Zugang zu den Massenmedien ausser seinem eigenen Fernsehkanal,der zwischendurch blockiert wurde und nun wieder geschlossen zu werden droht.
Journalisten aus den staatlichen Kanalen weigern sich mittlerweile die Nachrichten zu moderieren,da Alles diktier und einseitig berichtet werden soll.
Die Beschuldigungen waren nicht HINTERHER sondern die ganze Zeit.
Damit wahre Demokratie entstehen kann müssen erstmal die Voraussetzungen dafür geschaffen werden.In der Ukraine gab und gibt es sie nicht.
und alles Verständnis der Welt für die Menschen, die aus ehrlicher Überzeugung für ihre politische Einstellung auf die Straße gehen. Niemand versucht zu behaupten, dass die Wahlen ehrlich verlaufen sind. ABER: Ist Yushchenko wirklich der Weiße Ritter der Demokratie? War denn der nicht schon Premierminister unter Kuchma? Und außerdem: gefällt es Ihnen, dass Ihr Land und die jetzige Situation für größere Interessen missbraucht wird? Heute auf der Titelseite des Standard: USA erkennen Wahlergebnis nicht an und drohen mit Konsequenzen, Russland verbittet sich Einmischung. Wer oder was bleibt da wohl verbal und tatsächlich auf der Strecke???
für so blauäugig brauchen Sie die Menschen hier nicht zu halten-in der Politik gibt es keine weisse Westen!
Kuchma hat Juschtschenko "gemacht" und dann als dieser ihm zu gefährlich wurde abgesetzt.
Jedenfalls hat Juschtschenko mit seiner Einführung der Hryvna mehr Talant gezeigt als Janukovich der auf "vorgewärmtem Platz" die Renten um 40% erhöht hat(eigentlich war dies eine einmalige Zahlung was offiziell nicht bekanntgegeben wurde,und diente zu Agitationszwecken.),was eine enorme Preissteigerung zur Folge hatte.
Ja,dass die Konsequenzen das Volk treffen werden ist leider Fakt.
Aber welche Wahl hat die Ukraine denn noch?
Im Sommer wird der Hreschatyk und Majdan zugesperrt und gratis Konzerte gegeben. Bierzelte stehen da rum, kleiner Attraktionen. Menschen gehen mit Familien spazieren, Freunde treffen sich. Viele Kiewer können sich Unterhaltung nicht leisten - Clubs, Disco, aber auch Kino, geschweige denn in ein Restaurant gehen. War zumindestens so, als ich dort gelebt habe.
Am Anfang hat es sehr an so ein Volksfest (ohne "") erinnert -- gratis Konzert, viel Jugend. Jetzt kommen aber radikeler eingestellte älter Semester aus West und Ost, und die haben einscheinend anderes im Kopf, als friedlich mit der Ruslana mitzusingen und auf Klitschko zu kucken.
"Lemberg noch in unserer Hand".
Schon rührend, was für zärtliche, spontane Menschen diese Demonstranten sind - im Gegensatz zu mürrischen Regierungslager. Schon allein deshalb müssen sie die Guten sein.
Und die westlichen Medien berichten auch sicher ganz objektiv...
Eine Neuauszählung der Stimmen wäre vielleicht der sinnvollste Weg. Allerdings glaube ich nicht, dass einer der beiden Kandidaten eine Niederlage akzeptieren würde.
Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.