Weltweiter Servermarkt legt zu

1. Dezember 2004, 10:07
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IBM weiter klar vor HP - Dell macht Boden gut - Linux als Motor

Der weltweite Servermarkt ist im abgelaufenen dritten Quartal 2004 um 5,5 Prozent auf 11,5 Mrd. Dollar gewachsen und konnte damit im sechsten Quartal in Folge beim Umsatz zulegen. Das geht aus aktuellen Zahlen des Marktforschungsinstituts IDC hervor. Umsatztreiber waren demnach die so genannten Volumenserver, deren Umsatz um 18,6 Prozent zulegte.

Der Umsatz mit Linux-Servern legte im Vergleich zum Vorjahresquartal überdurchschnittlich zu

"Die IT-Ausgaben blieben im dritten Quartal insgesamt stabil, weil die Kunden die Erneuerung und den Ausbau ihrer IT-Infrastruktur weiter vorantreiben", sagte IDC-Analyst Matt Eastwood. Der Umsatz mit Linux-Servern legte im Vergleich zum Vorjahresquartal überdurchschnittlich um 42,6 Prozent auf mehr als eine Mrd. Dollar zu. Der Umsatz mit Microsoft-Windows-Servern stieg um 13,3 Prozent auf 3,9 Mrd. Dollar. Der Unix-Server-Umsatz legte um 8,3 Prozent auf vier Mrd. Dollar zu.

Dell rückt Sun auf die Fersen

Marktführer bleibt weiterhin IBM, das seinen Marktanteil leicht auf 31,7 Prozent ausbaute, während die Verfolger Hewlett-Packard (HP) mit 26,8 Prozent und Sun Microsystems (10,1 Prozent) trotz leichtem Umsatzplus Federn bei den Marktanteilen lassen mussten. Dell verzeichnete dagegen ein zweistelliges Umsatzwachstum und rückt Sun mit einem Marktanteil von 10,1 Prozent dicht auf die Fersen. (pte)

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