Intel setzt sich für Linux in China und Indien ein

14. Dezember 2004, 10:20
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Weltgrößter Chip-Hersteller unterstützt Vertriebspartner in Indien und China - Microsoft hatte kürzlich die chinesische Regierung vor dem Einsatz von Linux gewarnt

Der weltgrößte Chip-Hersteller Intel hat eine Initiative gestartet, die Linux als Desktop-System mehr Zulauf bringen soll. Nach einem Bericht von Cnet will Intel seinen Vertriebspartnern in Indien und China mit entsprechenden Initiativen helfen, Computer mit vorinstalliertem Linux in den Handel zu bringen.

Warnung

Erst in der vergangenen Woche hatte dagegen Microsoft-Chef Steve Ballmer auf einer Konferenz in Singapur die chinesische Regierung vor dem Einsatz von Linux gewarnt und Preisnachlässe für Microsoft-Produkte in Aussicht gestellt.

Derzeit nur Asien

Während Intel im Server-Bereich schon seit einiger Zeit die Hardware auch für Linux aktiv unterstützt, wurde der Desktop-Bereich bislang eher ausgespart. Doch nun soll es den Partnern in Asien erleichtert werden, auch Desktop-Rechner mit Linux zu vertreiben. Laut Intel-Sprecher Scott McLaughlin hatten die Partner in Asien Unterstützung in diesem Bereich gefordert. Als erste Reaktion werden die ausgelieferten Chips nun auch ein Softwarepaket mit ausführlicher Anleitung enthalten, das die Vorinstallation von Linux wesentlich erleichtern soll. Das Paket beinhaltet vor allem Treiber, die spezifische Hardware-Komponenten ansprechen und so einen Betrieb unter Linux gewährleisten sollen. Laut ersten Informationen wird das Paket drei Versionen von Linux unterstützen - Red Hat Desktop, Novell Linux Desktop 9 und Red Flag Desktop 4.1. Die Linux-Distribution von China Standard Software soll laut Intel bald folgen.(red)

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Intel

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