Quote nach Lugner

17. Dezember 2004, 15:29
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Manchmal - eigentlich: immer öfter - ist ja das Begleitgetöse bei Weitem interessanter als das eigentliche Ereignis ...

Manchmal - eigentlich: immer öfter - ist ja das Begleitgetöse bei Weitem interessanter als das eigentliche Ereignis. Und bevor wir Ihnen jetzt die Chance geben, die - nebenbei völlig berechtigte - Frage zu denken, ob die bis zur Erschaffung des künstlichen Lebensraumes "Seitenblicke" unbekannte Lebensform der Art und Gattung Lugner nicht per se eher Begleitlärm denn Ereignis ist, wollen wir zum Kern der Sache kommen: Anlässlich der soeben ausgestrahlten letzten Folge der ATV+-Serie Die Lugners hat uns Richard Lugner nämlich per Lugner-City-Presseaussendung erklärt, was Österreich wirklich sehen will: ihn und die Seinen nämlich.

Aber lassen wir den Baumeister selbst die Quoten analysieren: "Die Konkurrenzsender fuhren am Dienstag mit Der Bulle von Tölz und Sex and the City schwere Geschütze gegen Die Lugners auf. Trotzdem blieb die Serie ein Quotenhit ... Sogar Der Bulle von Tölz musste Quotenverluste hinnehmen. Auch der ORF-Quotenhit Villacher Fasching musste 2004 erstmals den obersten Stockerlplatz räumen, da ihm Die Lugners ein wenig zusetzten."

Reut es Sie angesichts solcher Erfolge - so wie uns -, Die Lugners nie gesehen zu haben? Keine Angst: Die Lugnerei geht natürlich weiter, verspricht Lugner: "Für 2005 plant ATV+ mit dem Selbstläufer Die Lugners sechs Sonderspecials über ausgesuchte Themen wie Hahnenkammrennen, Opernball, Besuch bei Fidel Castro, Urlaub im afrikanischen Busch, Mausi auf Shoppingtour in der 5th Avenue, Spielhölle Las Vegas oder Ähnliches." (rott/DER STANDARD; Printausgabe, 24.11.2004)

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