Tauschbörse mit "Trans Fair"

14. Dezember 2004, 10:22
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"Weed" fordert zum Tausch von Musikdateien auf - zum Wohle von Kunden wie auch Musikern

Eine Tauschbörse zum Wohle und Nutzen der ser aber auch der Künstler, mit diesem Slogan zieht die US-Tauschbörse Weed ins Feld.

Neues Geschäftsmodell

Im Angebot von Weed finden sich derzeit vorrangig kleinere Labels mit eher unbekannten Künstlern. Weed hat zudem auch einen kleinen Shop bei eBay gestartet, der sich laut Angaben der Betrieber bereits reger Beliebtheit erfreut. Neu an "Weed" ist allerdings das Geschäftsmodell: Weed-User zahlen für das Anhören von Musik zunächst einmal keinen Cent. Die ausgewählten Titel können bis zu drei Mal als Stream im Windows Media Player, dem RealPlayer oder in der MusicMatch Jukebox geöffnet werden. Erst danach kann der Titel bei Gefallen gekauft werden, zum Preis von einem bis zwei Dollar. Das Lied darf dann auf bis zu drei eigenen Rechnern angehört und auch eine CD-Kopie darf erstellt werden.

Nach dem kauf darf der Titel jedoch auch an beliebig viele Freunde getauscht werden. Diese können dann mit der "Weed"-Technologie dieses Stück ebenfalls bis zu drei mal anhören. Sollte sich einer der Freunde für den Kauf der weitergeleiteten Musikstücks entscheiden, so erhält der Käufer 20 Prozent des Kaufpreises als Provision. Die beteiligten Künstler bekommen, nach Angaben der Betreiber 50 Prozent des Verkaufspreises.(red)

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