Ein Netzwerker sucht den Nervenkitzel

6. Mai 2005, 13:09
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Wiener arbeitet beim IT-Riesen Getronics

"Ich wollte was völlig Neues machen", erklärt Daniel Knözinger seine Entscheidung, nach der AHS-Matura an der Technischen Universität Elektrotechnik zu studieren. "Obwohl ich's nach einem Jahr wieder geschmissen hab', war es aus heutiger Sicht eine gute Entscheidung - weil sie mich überhaupt erst zur IT gebracht hat." Die FH St. Pölten für Telekommunikation und Medien war schließlich die richtige Wahl. "Damals konnte ich mich noch nicht so gut selbst organisieren", erläutert Knözinger den Vorteil gegenüber der TU.

Nach einem Praktikum beim IT-Consulter Sans Souci schrieb Knözinger dort auch seine Diplomarbeit und heuerte nach dem Abschluss fix bei dem Unternehmen an. Im Frühling dieses Jahres entschied er sich dennoch für einen Wechsel. "Eigentlich ist mein Spezialgebiet die Netzwerktechnik - und wer auf diesem Gebiet wirklich gut werden will, muss zu einer der wenigen großen Firmen, die es in Österreich in dem Bereich gibt."

Die Herausforderung beim neuen Arbeitgeber Getronics umreißt er so: "Bei Netzwerken dieser Größe hat jeder Fehler gravierende Auswirkungen, ein enormer Nervenkitzel." Zudem bilde die Firma ihr Personal bestmöglich aus - "wovon ich natürlich profitiere". (ansl)

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