Hilfsaktion für den Mount Everest

Redaktion, 20. November 2004, 19:00

Umweltschützer sehen den höchsten Berg der Welt durch die globale Erwärmung gefährdet

London - Der Mount Everest sollte wegen seiner Gefährdung durch die globale Erwärmung nach Ansicht von Umweltschützern auf die UNO-Liste gefährdeter Gebiete gesetzt werden. Die einzigartige Region sei durch das Abschmelzen der Gletscher und eine damit verbundene Überflutung angrenzender Gewässer gefährdet, erklärte die britische Umweltorganisation Friends of the Earth. Dem Welterbekomitee der Vereinten Nationen wurde am Donnerstag in Paris eine entsprechende Petition vorgelegt.

Damit solle erreicht werden, dass die Gefährdung des höchsten Bergs der Welt eingeschätzt und dokumentiert werde, erklärte die Organisation, die nach eigenen Angaben das größte Netzwerk unabhängiger Umweltverbände in Europa ist. Unterstützt wird das Vorhaben vom Bergsteiger Reinhold Messner.

"Der Mount Everest ist ein mächtiges Natursymbol, und das nicht nur in Nepal - wenn dieser Berg durch den Klimawandel bedroht ist, ist die Lage todernst", sagte ein Verbandssprecher. (APA/Reuters)

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10 Postings
Everestschmelzwasser

Wies wird können die Himalayaanrainer bei uns sehen, denn unsere Gletscher sind kleiner und werden zuerst verschwinden. Die Himalayaner können sich dann auf Grund unserer Probleme bestens vorbereiten.

der berg ...

.. ist mir blunzen wurscht ... die menschen, die von den klimaauswirkungen betroffen sind, sind wesentlich wichtiger ...

Hm

Und wenn so ein Berg + mit dem was drauf liegt (Eis, resp. Wasser) auf die Menschen herabstürzt? Und wenn das ganze Eis/Wasser weg ist, wer übernimmt dann die Wasserversorgung für die davon abhängigen Regionen? Auch wenn Menschlinge nicht unmittelbar AUF den Bergen leben, sind sie doch vielfach VON den Bergen abhängig ...

geh fast immer konform mit dir,

in diesem falle liegst falsch. dieses gebiet wird kane wasserversorgungsprobleme bekommen, auch net, wenn alle gletscher dort weg sind. und wenn der berg hinabstürzt trifft er ausser ein sedimentationsbecken noch vielleciht a paar zeltlager von abenteurern und forschern....

;)

Ähem

Der Everest ist ja nicht der einzige Berg dort in der Gegend; das Himalaja-Massiv ist Quellgebiet und Quelle enormer Wasserressourcen (z.B. Ganges, Indus, Brahmaputra, Huang Ho, Jangtse ...) für eine Vielzahl an Staaten und davon betroffen sind schon ein paar mehr Leute, als nur die paar Extemkraxler, die es nicht lassen können.

Wie soll ich mir das vorstellen...

..steht der Berg dann bis zum Lager 2 unter Wasser oder schwemmt das Schmelzwasser den Ganges weg? Und inwieweit ist der Berg dadurch gefährdet, schmilzt der auch?

Diese Argumentation ist Sensationsmache............

Entweder alle höheren Gipfel der Region sind gefährdet oder keiner. Aber den Mount Everest kennen halt doch um vieles mehr Menschen. OK.
Fehlt als Steigerung nur noch dass die vielen toten Bergsteiger in ihrer Totenruhe gefährdet sind.
Ich finde es wäre Zeit Umweltprobleme so seriös und nachdrücklich an die Mächtigen heran zu tragen, daß Umweltschutz regiert und gelebt wird. Sensationsmacherei dieser Art führt eher zu Gleichgültigkeit.

wohl wahr.

kann diesem posting nur zustimmen

sonst könnte gleich ein petsi oder kern einen artikel schreiben.

Ja aber!

Sowohl der eine als auch der andere mit 'Wissen' geschlagene ... sie beide hausen ... auf Anhöhen! Die Bergerlthematik ist also nicht so ganz unwichtig. Wäre ja für den Rest der Menschheit wahrhaftig von Nachteil, wenn so einer von irgendeiner Anhöhe runterpurzelt und dem gscheiten Treiben in den Niederungen nachgehen würde. Mich schaudert's!

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