Wirtschaftsförderung in Wien mit neuen Richtlinien

20. Oktober 2006, 10:54
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WWFF vergibt 35 Millionen Euro im kommenden Jahr - Schwerpunkte Internationalisierung, Strukturverbesserung und Nahversorgung

Wien - Der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds - WWFF - vergibt seine Gelder ab 2005 nach neuen Förderrichtlinien. So wird die Erschließung ausländischer Märkte auch bei mittleren Unternehmen unterstützt, und bei Nahversorgungsaktionen kommen auch Kleinstunternehmen zum Zug.

Im kommenden Jahr verfügt der WWFF über 34,3 Mio. Euro, teilte Vizebürgermeister Sepp Rieder (S) am Dienstag in der wöchentlichen Pressekonferenz von Bürgermeister Michael Häupl (S) mit.

Bei der Förderung der Internationalisierung konnten bisher nur Firmen mit bis zu 49 Mitarbeitern um Gelder ansuchen. Künftig dürfen es bis zu 249 sein, und statt 1,3 Mio. Euro stehen nächstes Jahr 1,6 Mio. Euro zur Verfügung.

Mehr Geld für Strukturverbesserung und Geschäftsstraßen

Bei Strukturverbesserungsaktionen wurden die Mittel um 400.000 Euro aufgestockt, und auch für die Geschäftsstraßen gibt es mehr Geld: Die Stadt Wien gibt dafür kommendes Jahr 1,74 statt zuletzt 1,59 Mio. Euro aus, und auch die Wiener Wirtschaftskammer erhöht ihren Beitrag um 500.000 Euro, so deren Präsident Walter Nettig.

Laut Rieder können 2005 vom WWFF um sechs Mio. Euro mehr als im Vorjahr vergeben werden, weil vergangene Überschüsse bei der Vergabe nun abgebaut sind. Im Wiener Budget 2005 stehen für Wirtschaftsförderung insgesamt 155,3 Mio. Euro bereit, um 5,2 Mio. Euro bzw. 3,5 Prozent mehr als 2004. (APA)

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