Trio raubte Bank in Wien-Landstraße aus - Täter mit Hut und falschen Bärten getarnt
Wien - Wenig Spuren wollten drei Bankräuber am
Montagvormittag in Wien-Landstraße hinterlassen: Nach ihrem Coup in
einer Bank Austria/CA-Filiale am Rennweg 33a zündeten sie wenige
Gassen weiter ihr gestohlenes Fluchtauto an und rannten zu Fuß
weiter. Bei dem Banküberfall wurde laut Ermittlern der
Kriminaldirektion 1 niemand verletzt.
Um 10.49 Uhr stürmten zwei mit Hut und falschen Oberlippen- sowie
Kinnbärten getarnte Männer in das Geldinstitut. Der eine bedrohte
Kunden und Angestellte mit einer Faustfeuerwaffe, während sein
Komplize sich bei der Kassa selbst bediente und einen nach ersten
Aussagen nicht außergewöhnlich hohen Betrag erbeutete. Dann verließen
die beiden die Bank, der Bewaffnete ließ seine - vermutlich unechte -
Pistole zurück.
Audi A6 verbrannt
Vor der Filiale wartete ein dritter Mann in einem silbergrauen
Audi A6 auf seine Kumpanen. Gemeinsam fuhren sie bis in die Gerlgasse
17. Dort sprangen sie aus dem Wagen und zündeten ihn an. Dann
verschwanden die Räuber spurlos.
Wann das Auto gestohlen wurde, konnten die Ermittler zunächst
nicht genau sagen. Der Besitzer, ein 75-jähriger
Universitätsmitarbeiter, wusste bisher nichts von dem Abhandenkommen
seines Pkw. Die beiden Räuber in der Bank wurden als 40 bis 45 Jahre
alt und eher kräftig beschrieben. Bekleidet waren sie unter anderem
mit einem hellbraunen bzw. einem beigen Parka.(APA)