"Kreative Freigeister entwickeln Zukunft"

31. Mai 2005, 12:16
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Vielfältige Projekte der Cyberschool-Partner

"Ohne Kreativität und Spontaneität einzuschränken, motiviert Cyberschool Schüler, sich mit relevanten Projekten zu beschäftigen", lobt Gabriele Singer, Marketingleiterin der APA. Als eine der Kooperationspartner des Wettbewerbs stellt die APA ihre Inhalte für alle Schulprojekte frei zur Verfügung. "Wie richtige Redakteure können sie mit denselben professionellen Quellen arbeiten wie ihre Kollegen in den Zeitungs- und Onlineredaktionen", erklärt Singer.

Durch die intensive Kooperation mit der Wirtschaft wird den Cyberschülern eine breite Palette an Möglichkeiten geboten. Während Microsoft die Werkzeuge für Cyberschüler kostenlos zur Verfügung stellt, finanziert der neue Partner ÖBB allen Teilnehmern die Bahntickets zu den Landesmeisterschaften und dem Cyberschool-Bundesfinale, das im Mai 2005 zusammen mit einem Jubiläumsfest stattfindet.

Bei einem Projekt von sms.at können sich Schüler der Herausforderung, Handyspiele zu einem Thema ihrer Wahl zu produzieren, stellen. "Unser Ziel ist es, ihnen das Gefühl zu geben, dass sie die Zukunft im Handybereich mitbestimmen können", betont Simone Liebmann, Marketingleiterin von sms.at.

Ebenfalls im Bereich Kommunikation ermöglicht die Telekom Austria ehrgeizigen Schülern, interaktives Fernsehen zu gestalten. "Wir wollen junge Menschen bei der Verwirklichung ihrer Ideen unterstützen", erläutert Helmut Leopold, Leiter des Plattform-und Technologiemanagements. "Durch eine versierte Jury stellen wir sicher, dass wir kreative Freigeister kennen lernen, mit denen wir Zukunftsideen möglicherweise weiterentwickeln können", spricht Leopold einen Vorteil für Schüler an, der sich aus der engen Kooperation und Zusammenarbeit mit der Wirtschaft ergeben kann.

Ein enger Kontakt

"Wenn sich die Möglichkeit ergibt, werden wir gerne einen Praktikumsplatz zur Verfügung stellen", meint Liebmann von sms.at. Auch die APA will den engen Kontakt mit engagierten Schülern für die Zukunft nutzen. "Es bietet sich die Chance, Schüler kennen zu lernen, genauso wie sie mit interessanten Unternehmen in Kontakt kommen können", ergänzt Singer.

Nicht als Sponsor im klassischen Sinne, doch sehr präsent ist auch das Bildungsministerium. "Schüler sollen angespornt werden, selbst in jungen Jahren Webapplikationen zu entwickeln", betont Christian Dorninger, selbst Informatiklehrer an einer HTL. Als solcher wisse er auch, wie wichtig es sei "zu wissen, wie man sich einem Wettbewerb stellen kann".

(DER STANDARD-Printausgabe,  13/14.11. 2004)

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