Microsoft sieht keine Bedrohung durch Firefox

2. Dezember 2004, 12:13
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Hohe Verbreitung allein an Sicherheitsproblemen beim IE schuld - Firefox verzeichnet 2,5 Millionen Downloads in zwei Tagen

Kollektive Gelassenheit scheint bei Microsoft die offizielle Linie gegenüber dem Launch des Mozilla Firefox zu sein. Wie c'net berichtet zeigt sich der australische Steve Vamos, Microsofts Managing Director in Australien, davon überzeugt, dass der Open Source Browser keine Bedrohung für Microsofts marktbeherrschende Stellung am Browser-Markt sei.

"Korrekturen"

Weiters seien die Berichte, dass der Internet Explorer unsicherer als Alternativprodukte sei, unwahr, der IE werde einfach nur durch seine Verbreitung öfter das Ziel von AngreiferInnen. Vamos glaubt auch nicht, dass Firefox und Co. dem IE wichtige Features voraus haben, nur weil die Konkurrenz eine gewisse Funktionalität anbiete, bedeutet dies noch nicht, dass diese auch wirklich relevant wäre oder genützt würde. Seine Einschätzung rührt daher, dass man bei Microsoft bisher noch keine Anfragen von KundInnen betreffs der entsprechenden Features erhalten habe. Einen "kleinen" Schönheitsfehler haben die Einschätzungen von Vamos freilich, er gesteht ein, den Firefox noch nie selbst ausprobiert zu haben.

Erfolgreich

Während dessen lässt der Open Source Browser lieber Zahlen sprechen: Wie erwartet erweist sich der Launch von Firefox 1.0 als der Beste in der Geschichte des Mozilla-Projekts. So wurde die Software laut Mitchell Baker, Präsidentin der Mozilla Foundation, allein in den ersten zwei Tagen bereits ca. 2,5 Millionen mal heruntergeladen. (apo)

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    foto: spreadfirefox.com
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