Informationen zur Aids-Prävention für SexarbeiterInnen

15. Dezember 2004, 12:36
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Genf - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Donnerstag in Genf Online-Informationen zur Aids-Prävention für SexarbeiterInnen veröffentlicht. Weltweit hätten bisher nur 16 Prozent der Betroffenen Zugang zu HIV-Präventionsmaßnahmen, sagte der WHO-Experte Richerard Steen. Wenig Informationen und Dienstleistungen bedeute aber höhere HIV-Ansteckungsraten.

Der neue Toolkit richtet sich an alle, die in HIV-Präventions- und Behandlungsprojekten im Bereich Prostitution tätig sind, vor allem an Projekt-ManagerInnen, Sozial- und GesundheitsexpertInnen und Prostituierte, die andere Prostituierte beraten.

In Thailand und Kambodscha beispielsweise, wo der Kondomgebrauch auf über 80 Prozent zunahm, sanken HIV-Ansteckungen bedeutend sowohl unter der Risikobevölkerung wie auch in der Gesamtbevölkerung, sagte Steen weiter. Dank Präventionsmaßnahmen hätten in der kenianischen Hauptstadt Nairobi Neuansteckungen mit dem HI-Virus unter Prostituierten von rund 50 auf vier Prozent ab abgenommen. (APA/sda)

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