Risikokapital für Burgenlands KMU

14. Februar 2005, 18:11
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Finanzierungsstruktur und Wettbewerbsfähigkeit von Klein- und Mittelbetrieben sollen verbessert werden

Eisenstadt - Die landeseigene Burgenländische Wirtschaftsservice AG (WiBAG) weitet ihre Förder-Offensive für Klein- und Mittelbetriebe durch einen einfacheren Zugang zu Risikokapital aus dem Fonds der Athena Burgenland Beteiligungen AG aus.

Höhere Bonität

"Das Ziel liegt ganz klar in der Verbesserung der Eigenkapitalbasis von Unternehmen mit Zugang zu bankfinanziertem Fremdkapital. Zieht man Entwicklungen wie Basel II in Betracht, so tragen wir mit den bereitgestellten Finanzmittel zur Steigerung der Bonität und damit zur Kapitalkostenoptimierung bei", so die WiBAG-Vorstände Peter Schmitl und Werner Eckhardt.

Bei der Präsentation des Förderprogramms am Dienstag in Eisenstadt betonte Landeshauptmann Hans Niessl den Wandel in der Förderphilosophie des Landes. Habe man Beginn der Ziel-1-Förderperiode auf den Ausbau der Infrastruktur und der Ansiedelung von Leitbetrieben forciert, so bilde mittlerweile die Förderung von Klein- und Mittelbetrieben den Schwerpunkt.

"Mehr als 95 Prozent der burgenländischen Unternehmen sind KMU. Sie sind der Motor für Wachstum und Beschäftigung und die Triebfeder für den wirtschaftlichen Aufholprozess des Landes." Laut Niessl entfallen bereits 73 Prozent der EU-kofinanzierten Wirtschaftsförderung auf KMU. (APA)

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