Auf ein sauberes Bad kommt es an

14. Februar 2005, 13:58
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Umfrage über Vorlieben im Urlaub: Sauberkeit sticht Sonnenbad

Die Österreicher legen, wenn es um das Hotelzimmer im Urlaub geht, den größten Wert auf ein sauberes Bad. All-Inklusive- Clubs werden zwar geschätzt, weil sie bequem sind, doch ihre Animateure nerven. Das ergab eine vom Linzer Meinungsforschungsinstitut "market" durchgeführte und am Montag veröffentlichte Umfrage.

Von den über 1.000 repräsentativ für die Gesamtbevölkerung ab 15 Jahre befragten Personen gaben 57 Prozent an, sie legen den meisten Wert auf ein sauberes Bad. Für 16 Prozent ist die ruhige Lage wichtig, für elf Prozent eine bequeme Matratze, für neun Prozent eine gute Aussicht. Ein Fernseher ist für drei Prozent ein Muss, eine gut bestückte Zimmerbar für zwei Prozent.

Market fragte auch nach den Plus- und Minuspunkten der immer beliebter gewordenen All-Inklusive-Clubs. 40 Prozent sehen als Vorteil, dass sie sich dort bei einem Urlaub um nichts kümmern müssen, 17 Prozent schätzen das nahezu unbegrenzte Essen und Trinken, jeweils sieben Prozent die Kinderbetreuung und die Wellness- Angebote. Für fünf Prozent ist das Animationsprogramm ein Vorteil.

Dem steht ein Viertel der Befragten gegenüber, die sich von den Animateuren genervt fühlen. Jeweils 14 Prozent regt auf, dass jeden Tag eine Party stattfindet und die weite Entfernung von der nächsten Stadt. Elf Prozent haben keine Freude mit dem Anstellen beim Buffet.

Die Lieblingsbeschäftigung am Strand ist nicht ganz überraschend für 39 Prozent das Sonnenbaden. 34 Prozent geben sich dem Lesen hin, zehn Prozent betreiben Sport. Immerhin für fünf Prozent ist Flirten die liebste Beschäftigung. Für zwei Prozent ist das Bauen von Sandburgen das Schönste am Standurlaub.

Beim Baden im Meer fürchten sich 32 Prozent vor Quallen. 18 Prozent haben Angst vor Seeigeln, zwölf Prozent vor Haien. Zehn Prozent werden von hohen Wellen abgeschreckt, acht Prozent von Algen. Wasserstrudel und Strömungen beunruhigen fünf Prozent, Motorboote vier Prozent der Österreicher. (APA)

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