Ex-Bodybuilder will Verfassungsänderung: "Wenn man so eine Einstellung hat wie ich, will man immer an die Spitze."
New York - Der kalifornische Gouverneur Arnold
Schwarzenegger will sich den Weg ins Weiße Haus ebnen. Er sei für die
Abschaffung einer Verfassungsklausel, die im Ausland geborene Männer
und Frauen von der US-Präsidentschaft ausschließt, sagte der aus der
Steiermark stammende Ex-Schauspieler in einem Interview mit dem Fernsehsender
CBS. Er könne sich
vorstellen, das höchste Amt in den USA zu übernehmen: "Warum nicht?
Wenn man so eine Einstellung hat wie ich, will man immer an die
Spitze."
Selbstsicher
Sich selbst stellte Schwarzenegger nach einem Jahr als Gouverneur
von Kalifornien recht gute Noten aus. "Auf einer Skala von zehn würde
ich mir acht Punkte geben", sagte er in dem Interview, das am Sonntag
ausgestrahlt werden soll.
Schwarzenegger ist einer der populärsten Republikaner in den USA.
Am Freitag soll er gemeinsam mit US-Präsident George W. Bush im
US-Staat Ohio auftreten, der im derzeitigen Präsidentschaftswahlkampf
besonders umkämpft ist. Der Gouverneur wird parteiintern dem
liberalen Flügel zugerechnet, zu Bush hielt er bisher Distanz. Die
Präsidentschaftswahl findet am 2. November statt. (APA)