Friedensarbeit von Frauen anerkennen

18. Oktober 2004, 18:35
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Schweizer Initiative setzt sich für Auszeichnung an "1.000 Frauen für den Friedensnobelpreis" 2005 ein

Bern - Eine Schweizer Initiative will im kommenden Jahr 1000 Frauen gemeinsam den Friedensnobelpreis verschaffen. Die Initiatorinnen der "1.000 Frauen für den Friedensnobelpreis" wollen damit auf Frauen aufmerksam machen, die sich für den Frieden einsetzen, erklärten sie am Montag in Bern.

Auf der ganzen Welt kämpften Frauen gegen Krieg und Ausbeutung und setzen sich für Frieden ein, jedoch kenne sie niemand, erläuterten die Initiatorinnen der Bewegung. Daher müsse diese Friedensarbeit sichtbar gemacht werden. Mehrere Schweizer Politikerinnen verschiedener Parteien und andere prominenten Frauen hatten das Projekt im vergangenen Jahr gestartet.

Frauen der Basis

Rund 45 Prozent der 1.000 Anwärterinnen aus 140 Ländern seien Frauen der Basis, die nicht im Fernsehen zu sehen sind oder öffentlichkeitswirksame Preise erhalten. Weitere 43 Prozent arbeiten den Angaben zufolge in nationalen Institutionen und 12 Prozent sind in Internationalen Organisationen oder Parlamenten tätig. Ende Jänner 2005 soll die Nomination beim Nobelpreiskomitee in Oslo eingereicht werden. Dabei sollen drei Frauen hervorgehoben werden, welche die "1.000 Frauen für den Friedensnobelpreis" repräsentieren. (APA)

Link
1.000 Frauen für den Friedensnobelpreis

Nachlese
Salzburgerin für Friedensnobelpreis 2005 nominiert
Doraja Eberle ist eine von 1.000 Frauen, die im Rahmen einer frauenfördernden Initiative vorgeschlagen wurden
  • "Weil ihre (der Frauen, Anm. der Red.) Friedensarbeit selbstverständlich aber meist unspektakulär ist, wird sie weder zur Kenntnis genommen noch honoriert" - Das will die Initiative ändern.
    www.1000peacewomen.org
    "Weil ihre (der Frauen, Anm. der Red.) Friedensarbeit selbstverständlich aber meist unspektakulär ist, wird sie weder zur Kenntnis genommen noch honoriert" - Das will die Initiative ändern.
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