Brücke der Imagination

14. Oktober 2004, 18:26
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"Le Pont des Arts", das neueste Werk des eigenwilligen deklarierten Wahlfranzosen Eugène Green

Eugène Green, deklarierter Wahlfranzose, in den 70er-Jahren zunächst Theaterchef und seit kurzem Regisseur eigenwilliger Filme, hat im vergangenen Jahr mit Le monde vivant wohl das ungewöhnlichste Rittermärchen aller Zeiten gedreht. Und er hat damit daran erinnert, dass sich im Kino, in der Verbindung der Bilder mit der Wirkmacht der Sprache, ein ganz eigener, imaginärer Resonanzraum eröffnet (ein Bild von einem Hirtenhund wird dort mit größter Selbstverständlichkeit zum "Löwen").

In seinem neuen Film Le Pont des Arts wird die Stimme einer jungen Sängerin (Natacha Régnier) zur imaginären Brücke und zum Rettungsanker für einen jungen Mann (Adrien Michaux), der sich verliebt und auf die Suche macht nach einer Unbekannten ...
(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 15.10.2004)

Von
Isabella Reicher

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    foto: viennale
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