Uni Wien setzt auf "virtuelle" Publizistenbetreuung

19. Februar 2005, 15:00
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Diplomarbeitsbetreuung analog zu e-Learning-Lehrveranstaltung

Wien - Auf eine "virtuelle" Betreuung der neuen Diplomarbeiten am Publizistik-Institut setzt die Universität Wien. Nach dem vom Institut verhängten Anmeldungs-Stopp wegen Überlastung der Lehrenden sucht die Uni nun international nach geeigneten externen Betreuern für ein bis zwei Semester. Diese sollen nur zu einem Einstiegstermin und einem Zwischentermin persönlich nach Wien kommen. Die Diplomarbeitsbetreuung soll analog zu einer e-Learning-Lehrveranstaltung organisiert werden, die Kommunikation zwischen Student und Lehrendem daher "vorwiegend virtuell" erfolgen, heißt es auf der Homepage der Uni Wien.

Wer am Institut keinen Diplomarbeitsbetreuer findet, noch kein Diplomarbeitsthema eingereicht hat, zumindest im 8. Semester das Diplomstudium Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studiert und dieses sowie die Diplomarbeit bis spätestens Sommersemester 2005 abschließen will, soll sich bis zum 20. Oktober per E-Mail unter mailto:lehre.rektorat@univie.ac.at melden, heißt es außerdem. Die Auswahl der Studierenden, die die Leistungen der externen Diplomarbeitsbetreuer in Anspruch nehmen können, erfolgt nach Fortschritt und Leistungen im Studium.

Die Diplomarbeitsbetreuer müssen unter anderem über die venia docendi sowie über die nötige Kommunikationsstruktur für die Abwicklung der Tätigkeit über eine e-learning-Plattform verfügen. Außerdem müssen sie neben der Begutachtung der Arbeiten auch die mündlichen Prüfungen der betreuten Studenten abhalten. Beschäftigt werden sie über einen Werkvertrag. (APA)

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