Franzosen haben am häufigsten Sex

17. Oktober 2004, 19:34
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"Global Sex Survey 2004": Österreicher überdurchschnittlich im Bett aktiv - 350.000 Menschen aus 41 Ländern befragt

Wien - Die Franzosen haben den Titel Sex-Weltmeister zurück erobert: Mit 137 Mal Sex im Jahr haben sie die Ungarn (131) - die Überraschungssieger vom vergangenen Jahr - vom Thron gestoßen und liegen damit weit über dem weltweiten Durchschnitt von 103 Mal jährlich. Die Österreicher liegen mit 104 Mal knapp darüber. Zu diesem Ergebnis kommt der "Global Sex Survey 2004", die weltgrößte Sexualstudie des Kondomherstellers "Durex", in der mehr als 350.000 Menschen aus insgesamt 41 Ländern ihre sexuellen Einstellung und Verhaltensweisen enthüllten, darunter 7.278 Österreicher.

Im achten Jahr hat die internationale Umfrage somit einen neuen Teilnehmerrekord erreicht. Neu dabei sind in diesem Jahr Brasilien, Griechenland, Irland, Israel, Japan, Mazedonien, Schweiz und Slowenien. Die Umfrage wurde von Mai bis Juli 2004 online über die Durex-Webseite durchgeführt.

Japaner sehr schwach

Als Newcomer bei der Durex-Studie holten sich die Griechen gleich die Silbermedaille (133 Mal) hinter Serbien-Montenegro und Ungarn (beide 131 Mal). Sexuelle Müdigkeit herrscht vor allem in Fernost. Die Japaner bringen es gerade auf 46 Liebesakte pro Jahr.

Die Dauer des Vorspiels liegt weltweit bei rund 20 Minuten. Am meisten Zeit zum Anheizen nehmen sich die Briten (22,5 Minuten) und die Deutschen (22,2 Minuten). Österreich liegt mit 21,1 Minuten auch noch im Spitzenfeld. In Thailand geht es durchschnittlich bereits nach 11,5 Minuten zur Sache.

Viele Partner

Bei der Partnerwahl scheint durchaus Abwechslung geboten zu sein: Weltweit werden durchschnittlich 10,5 Mal die Sexpartner gewechselt. Am meisten Liebespartner haben die Chinesen (19,3), gefolgt von Brasilianern (15,2) und Japanern (12,5). Mit 8,2 Sexpartner liegen die Österreicher knapp unter dem Durchschnitt.

Zwei Drittel der Weltbevölkerung experimentiert beim Sex. Heute gehen Liebende in aller Welt offener mit ihren sexuellen Wünschen und Fantasien um. In österreichischen Schlafzimmern kommen dabei am häufigsten Augenbinden oder Handschellen zum Einsatz (42 Prozent), von einem Pornofilm lässt man sich aber auch gerne inspirieren (40 Prozent). Verkleidungsspielchen a la Krankenschwester mögen die Österreicher eher weniger (sieben Prozent). Allerdings gibt es länderspezifische Vorlieben: Beim Filmen und Fotografieren sind Dänen (30 Prozent) und Briten führend (29 Prozent), während die Nordeuropäer besonders offen für Sex-Spielzeuge sind. Zudem besitzt weltweit jede Vierte einen Vibrator; in Österreich jede Dritte.

Orgasmushäufigkeit

Trotz aller Offenheit und Experimentierfreude: Zwei Drittel der Befragten haben nicht bei jedem Geschlechtsverkehr einen Höhepunkt. Frauen kommen seltener als Männer: Nur 17 Prozent der Damen haben immer einen Orgasmus, während es bei den Herren 45 Prozent sind.

Österreich zeigte sich bei der Umfrage frühreif: Kurz nach dem 16. Geburtstag haben die meisten Mädchen bereits ihre Unschuld verloren. Im internationalen Vergleich belegt Österreich damit den dritten Platz hinter Deutschland und Island. Das berühmte "Erste Mal" wird weltweit im Durchschnitt mit 17,7 Jahren erlebt.

Weltweit ziehen knackige Hintern (15 Prozent), durchtrainierte Körper und schöne Brüste (beide 14 Prozent) die meisten Blicke auf sich. In Österreich erregen neben den Augen (17 Prozent) auch der Po und das Gesicht (beide 16 Prozent) die meiste Aufmerksamkeit. Erotischster weiblicher Star ist weltweit "Tomb Raider"-Darstellerin Angelina Jolie vor Jennifer Lopez, ihre männlichen Gegenparts sind die US-Schönlinge Brad Pitt sowie Johnny Depp.(APA)

Weiter Details zu der Studie unter Durex
  • Die "Global Sex Survey 2004" befragte mehr als 350.000
Menschen aus insgesamt 41 Ländern zu ihre sexuellen Einstellungen und
Verhaltensweisen
    foto: photodisc

    Die "Global Sex Survey 2004" befragte mehr als 350.000 Menschen aus insgesamt 41 Ländern zu ihre sexuellen Einstellungen und Verhaltensweisen

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