Eine Zacke aus der Krone der Kunst

9. Mai 2005, 14:12
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Irene Zacke hatte bei der Umwandlung ihres Auktionshaus in eine AG sämtliche Aktien, den Job des Vorstandes und möglicherweise auch sich selbst übernommen

Das auf Asiatika spezialisierte Wiener Auktionshaus Zacke im Palais Esterhazy vertreibt 70 Prozent seines Angebotes ins Ausland, etwa die Hälfte gleich nach Übersee, berichtet Irene Zacke(13 S 11/03b, BG Josefstadt).

Frau Zacke, Managerin ihres Maler-Gatten und Erfinderin der FreeCard, hatte bei der Umwandlung ihrer Firma im Dezember 2002 in die Zacke Auktionen & Galerie AG sämtliche Aktien, den Job des Vorstandes und möglicherweise auch sich selbst übernommen. Im Juli 2003 wurde ihr Schuldenregulierungsverfahren eröffnet.

Das Gericht hat ihr eine Zahlungsquote von ungewöhnlich schmalen 6,6 Prozent zugestanden, worauf der Konkurs in den nächsten Tagen aufgehoben wird. Schwiegertochter Susanne Zacke (10 S 46/98h, BG Mödling) musste 1998 noch die üblichen zehn Prozent verteilen - wofür übrigens Irene Zacke gebürgt hatte. (DER STANDARD Printausgabe, 07.10.2004)

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